Der Fondssparplan als Alternative zu anderen Veranlagungsformen

Wer sein Erspartes auf dem Sparbuch arbeiten lässt oder in österreichische Staatsanleihen steckt, kann in der nun schon seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsphase nur eine sehr magere Rendite verzeichnen. Diese reicht gegenwärtig noch nicht einmal aus, um den Wertverlust durch die Inflation auszugleichen. Wesentlich empfehlenswerter sind dagegen Veranlagungen in Fonds. Ihre Wertsteigerungen liegen in der Regel deutlich über der Inflationsrate, sodass sie eine finanzielle Repression wirksam verhindern. Dabei erweisen sich Fondssparpläne als lohnende Investments, die sich hervorragend für den Aufbau eines Vermögens zur Altersvorsorge eignen.

Ein hoher Aktienanteil für attraktive Renditen

Insbesondere Fonds, die das Vermögen der Anteilseigner zu einem großen Teil in Aktien investieren, gelten als ausgesprochen renditestark. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, realisieren sie erhebliche Wertsteigerungen. Anders als der Kauf von einzelnen Aktien besteht bei Fondsanteilen nicht das Risiko des Totalverlustes. Werte mit besonders guter Performance gleichen die negative Entwicklung von einzelnen Aktien aus. Auf diese Weise begrenzen Fonds die Verlustgefahren durch Diversifikation. Anleger erreichen eine noch größere Verringerung des Risikos, indem sie ihren monatlichen Sparbeitrag auf mehrere Aktienfonds mit unterschiedlichen Anlageschwerpunkten verteilen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, Anteile an einem Emerging-Markets-Fonds und parallel dazu an einem europäischen Index-Fonds zu kaufen.

Profitieren vom Cost-Average-Effekt

Anleger, die jeden Monat für einen bestimmten Betrag Fondsanteile erwerben, profitieren vom Cost-Average-Effekt. Damit bezeichnen Experten den Sparvorteil, der bei gesunkenen Anteilspreisen zu verzeichnen ist. Anleger bekommen dann mehr Fondsanteile für ihren gleich bleibenden Sparbeitrag. Steigen die Kurse für die Fondsanteile später wieder, besitzen Investoren ein hohes Sparkapital. Allerdings ist es für ältere Anleger wichtig, das Engagement rechtzeitig während einer Hausse-Phase zu beenden und die Anteile zu verkaufen. Nur so ist gewährleistet, dass Sparer die Wertsteigerungschancen von Fondssparplänen optimal nutzen. Aus diesem Grund eignet sich die Anlage in Fondssparpläne auch nur für langfristig orientierte Sparer, die notfalls ein paar Jahre warten können, bis eine Schwächephase am Aktienmarkt ausgestanden ist.

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