Gewusst wie – das kleine Einmaleins der Veranlagung

Die richtige Veranlagung ist das A und O, wenn es um den nachhaltigen Vermögensaufbau geht. Sowohl für die kommenden Jahre als auch für das Alter sollte mithilfe der besten Geldanlage eine gute finanzielle Grundlage geschaffen werden. Im Folgenden erfahren Sie, welche Arten der Veranlagung Ihnen zur Verfügung stehen.

Im Bereich der Geldanlagen können Sie zwischen verschiedenen klassischen Formen der Veranlagung sowie innovativen Anlagestrategien unterscheiden.

Die klassischen Geldanlagen

Die folgenden Geldanlagen sollten Sie als solide Basis für Ihren Geldanlage-Mix ansehen:

  • Tagesgeldkonto. Die Vorteile: tägliche Verfügbarkeit, sichere Geldanlage, hohe Flexibilität, mit beliebigen Beträgen nutzbar. Die Nachteile: niedrige Zinsen, Schwankungen des Zinssatzes
  • Festgeldkonto. Die Vorteile: festgeschriebener Zinssatz auf die volle Laufzeit. Die Nachteile: feste Laufzeit, keine regelmäßige Besparung möglich
  • Bausparvertrag. Die Vorteile: hohe staatliche Prämie, Anspruch auf günstiges Darlehen mit Sondertilgungsrecht in beliebiger Höhe, Beleihung möglich, festgeschriebene Zinsen. Die Nachteile: feste Laufzeit, meist eher schlechte Rendite, hohe Abschlussgebühren
  • Sparbuch. Die Vorteile: sehr sichere Geldanlage, keine Gebühren. Die Nachteile: sehr geringe Verzinsung, nur teilweise schnelle Verfügbarkeit, meist Kündigungsfrist von drei Monaten
  • Lebensversicherung. Die Vorteile: hohe Sicherheit, Todesfallabsicherung, gute Rendite über lange Laufzeit, Möglichkeit der Gehaltsumwandlung für Arbeitnehmer. Die Nachteile: keine Verfügungsmöglichkeit während der Laufzeit, hohe Kosten, Gesundheitsprüfung erforderlich
  • Bank-/Fondssparplan. Die Vorteile: monatliche Sparmöglichkeit, steigende Rendite mit langer Laufzeit (Zinseszins). Die Nachteile: oft keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit, keine zusätzlichen Zahlungen möglich (unflexibel)

Weitere Möglichkeiten, Geld zu investieren

Darüber hinaus bieten sich Ihnen viele weitere Möglichkeiten der Veranlagung an:

  1. Investition in Immobilien: Eine selbstgenutzte Immobilie stellt ebenso eine Form der Altersvorsorge dar wie eine vermietete Immobilie, die sich dank der monatlichen Mieteinnahmen selbst finanziert.
  2. Edelmetalle: Der Wert von Edelmetallen wie Gold und Silber unterliegt geringeren Schwankungen als der von Aktien. Gold stiegt sogar zwölf Jahre in Folge, verzeichnete aber 2013 einen uncharakteristischen Einbruch. Trotzdem bleibt es so wie die anderen Edelmetalle bei Sparern für den langfristigen Werterhalt beliebt.
  3. Aktien und Fonds: Der Handel mit Wertpapieren ist lukrativ, kann aber zugleich auch sehr risikoreich sein. Eine konstante Einhaltung des eigenen Risikoprofils ist erforderlich.
  4. Immobilienfonds: Eine attraktive Rendite bei gleichzeitig sehr hohem Risiko bieten Immobilienfonds. Es besteht die Gefahr, das gesamte Kapital zu verlieren.
  5. Schiffsbeteiligungen: Auch dies ist eine sehr risikoreiche Variante der Geldanlage, die allerdings neben einer hohen Rendite auch steuerliche Vorteile bietet.

Für welche Form der Geldanlage Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt von Ihrer Risikobereitschaft und Ihrer Anlagestrategie ab.

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